Integriertes Stadtentwicklungskonzept Goslar 2025

  zurück
Auftraggeberin: Stadt Goslar
Bearbeitungszeitraum: 2009–2010

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept strukturiert die räumliche Entwicklung von Goslar anhand von nachvollziehbaren Ordnungskriterien und formuliert den Rahmen des Flächennutzungsplanes. Integrierte Entwicklung bedeutet hier die ganzheitliche Betrachtung der Wirkungszusammenhänge und deren gestalterische Einbindung in den Stadtraum. Sektorale Entwicklungsthemen wie Wohnungsbau, Gewerbe oder Grün werden aus methodischen Gründen eingebettet in dieses System mit themenübergreifenden Zielen und Konzepten: 

 

Grundwert

Goslar – Dreiklang aus Naturlandschaft, Kulturlandschaft und Stadtkultur

Stadt zwischen Berg und Ebene, zwischen historischer Baukultur und Industrielandschaft

Mit dem Grundwert wird die morphologische Struktur von Landschaft und Siedlung formuliert, die als Konstante jeder zukünftigen Stadtentwicklung zugrunde gelegt wird. Die Geschichte und Identität Goslars wird wesentlich hierüber gesichert. 

 

Leitlinien und Räumliche Leitbilder

Oberste Ziele des Stadtentwicklungskonzeptes sind drei themenübergreifende Entwicklungsleitlinien mit zugeordneten Hauptzielen. Diese stecken den Rahmen der Entwicklungspolitik ab.

 

Entwicklung im Spannungsfeld reicher Geschichte und starker Innovation

Wesentliche Basis der Stadtentwicklung ist die Wirtschaft

 

Zusammenhang der Lebenswelten gestalten

Alltagstauglichkeit des Wohn- und Arbeitsstandortes Goslar sichern

 

Goslar als vielfältige Schnittstelle in der Region entwickeln

Goslar als Tor nach Norden zum Braunschweiger Land und Tor nach Süden zum Harz

 

Ihre Wirkung auf das stadt- und landschaftsräumliche Gefüge wird durch Räumliche Leitbilder mit weiteren zugeordneten Zielen und Projekten anschaulich abgebildet.

 

Siedlungstypen

Die Charakteristik aller Goslarer Stadtteile, Ortschaften und sonstigen Siedlungen wird entsprechend der Sprachkonvention typologisch bestimmt. Mit den allgemein verständlichen Begriffen wie Wohnviertel, Dorf, Altstadt oder Gutshof werden typische Merkmale verbunden mit funktionalen, sozialen, wirtschaftlichen und auch ästhetischen Qualitäten. Gleichzeitig verbinden sich hiermit Ziele, wie der Charakter der Siedlungstypen erhalten bleiben bzw. weiter ausgeprägt werden soll.

 

Stadtbereichskonzepte

Die Stadtbereichskonzepte setzen hauptsächlich die Ziele aus den vorangegangenen Kapiteln in eine Gesamtdarstellung um. Entwicklungsbereiche sind durch Schraffuren und Nummerierung hervorgehoben bzw. Projekte gekennzeichnet. Die Flächen- und Symboldarstellungen sind weitgehend an die des Flächennutzungsplanes angelehnt und bereiten damit auch die neue Flächennutzungsplandarstellung vor.


Leitbild 1: Siedlungstypen


Leitbild 2: Freiraumentwicklung


Leitbild 3: Wirtschaft


Leitbild 4: Hierarchisches System


Leitbild 5: Siedlungsentwicklung


Leitbild 6: Goslar in der Region


Stadtteilkonzept Oker

  zurück