Vorbereitung und Durchführung eines kooperativen Verfahrens zum Städtebaulichen Wettbewerb „Altstadt Celle – Leben in der Mitte“

 
Auftraggeberin Stadt Celle
Bearbeitungszeitraum 2011

Zum Verfahren

Der Wettbewerb wurde ausgelobt als nichtoffener Wettbewerb in Form eines Kooperativen Verfahrens.

Sechs interdisziplinär besetzte Planungsteams sollten auf der Grundlage einer zu entwickelnden Gesamtkonzeption für die Altstadt Celle jeweils Vertiefungen für zwei problemtypische Baublöcke erarbeiten.

Zentrales Element des kooperativen Wettbewerbsverfahrens war die öffentliche Planungswerkstatt. Hier präsentierten die sechs Teams ihre Interpretation der altstädtischen Strukturen und erste Entwicklungsvorstellungen. Auf deren Basis wurden Konzepte für die zwei Altstadtblöcke mit prinzipiellen Lösungsansätzen für unterschiedliche Nutzungsspektren vorgestellt.

Im Rahmen einer Planungswerkstatt wurde der Meinungsaustausch zwischen Planern und Bürgern ermöglicht um somit ein hohes Maß an Transparenz, Dialog und Konsens zu erreichen. Die Unabhängigkeit des Preisgerichts blieb jedoch unangetastet.

Im ersten Teil der Planungswerkstatt war deshalb Mitgliedern einer eigens eingerichteten Altstadtkonferenz die Möglichkeit eröffnet worden, in einen besonderen Dialog mit den Wettbewerbsteilnehmern zu treten. Eigentümer, Mieter, Pächter und sonstige interessierte Innenstadtakteure sollten so zur bürgerschaftlichen Mitwirkung und zur baulichen Durchführung der zukünftig wünschenswerten Maßnahmen angeregt werden. Zwischenstände und Erkenntnisse wurden im zweiten Teil der Planungswerkstatt, der direkt an den ersten anschloss, der allgemeinen Öffentlichkeit vorgestellt.

Im Anschluss an die Planungswerkstatt haben die Teams ihre Konzepte weiter ausgearbeitet. Ein mit Fachleuten aus Architektur, Stadtplanung und Denkmalschutz sowie mit lokalen Akteuren besetztes Preisgericht hat die Arbeiten beurteilt und prämiert. 

 

Leistungen

  • Klärung der Aufgabenstellung und Erstellung der Auslobung
  • Beratung zum Wettbewerbsverfahren und Abstimmung mit der Architektenkammer
  • Erstellung des Terminplans
  • Koordination und Kommunikation
  • Prüfung / Empfehlung in Frage kommender Büros bzw. Arbeitsgemeinschaften
  • Prüfung / Empfehlung in Frage kommender Preisrichter
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Vorprüfung der Wettbewerbsarbeiten
  • Vorbereitung, Organisation und Moderation der Termine: Preisrichtervorbesprechung, Rückfragekolloquium, Planungswerkstatt, Preisgerichtssitzung, Ausstellung
  • Dokumentation der Wettbewerbsergebnisse als Broschüre