Bebauungsstudie zum City-Center, Peine

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Auftraggeberin:   Stadt Peine
Bearbeitungszeitraum:   2012

Ausgangslage: Mangelnde Integration in das Umfeld und Leerstand

Das City-Center stellte lange Zeit einen wichtigen und attraktiven Schwerpunkt innerhalb der Peiner Einzelhandelsstruktur dar. Das einstige Hertie Kaufhaus, als Hauptbestandteil des City-Centers, wurde auf der ehemaligen Lindenstraße errichtet und durch kleinteilige eingeschossige Ladenzeilen an zwei Stellen an die Haupteinkaufslage Gröpern angebunden. Durch den Bau des Kaufhauses wurde eine Wegeverbindung innerhalb der Innenstadt zerstört bzw. zu einem schlecht gestalteten »Notweg« mit unklaren Übergängen zwischen öffentlichen und privaten Flächen degradiert. Die Lindenstraße ist im städtischen Gefüge nicht mehr ablesbar.

Das Hertie-Kaufhaus wurde im August 2009 geschlossen. Seit dem liegt das City-Center mit Parkdeck und eingeschossigen Ladenzeilen weitgehend brach. Der Leerstand und der damit verbundene Verfall der Gebäudesubstanz sowie die Verwahrlosung der privaten Freiflächen führen zu einem negativen Erscheinungsbild.

Zielsetzung für die Studie

Mit der städtebaulichen Studie sollen Entwicklungsmöglichkeiten ausgelotet werden, wie die städtebaulichen Missstände beseitigt, also das Gebiet revitalisiert und wieder räumlich und funktional in die Innenstadt integriert werden kann.

Aufgrund der unklaren Perspektive der Grundstücksmobilisierung soll die städtebauliche Studie weitestgehend frei von den Eigentumsfragen „Denkräume“ eröffnen.

Handlungsansatz 1

Handlungsansatz 3

Handlungsansatz 2

Alternative Handlungsansätze

Es wurden drei alternative Handlungsansätze entwickelt, die ggf. in Zusammenarbeit mit Investoren weiter ausgearbeitet und realisiert werden können:

  1. Reaktivierung für Handel und attraktive Anbindung an die Haupteinkaufslage
  2. Entwicklung Dienstleistungen und Konzentration des Handels auf die Hauptachse
  3. Neustrukturierung für Wohnen und Konzentration des Handels auf die Hauptachse

Variante 2A

Variante 1B

Bauliche Studien

Die alternativen Handlungsansätze bilden den Ausgangspunkt für die baulichen Studien, in denen mehr oder minder starke Eingriffe in die bestehende Bausubstanz vorgenommen werden. Aus den baulichen Studien ergeben sich grundsätzliche Erkenntnisse bzw. Zielsetzungen für das Entwicklungsgebiet.

Eingangssituation zur Lindenstraße (Variante 2A)

Blick in westliche Lindenstraße (Variante 3)

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